RENUQUBE
Aktualisiert: 29. Sept.
ORIGIN Woher kommt der RENUQUBE?

RENUQUBE ist eine Ableitung aus der RENUBOX. Mit der RENUBOX Hermetia wurde das Prinzip erstmals als Use Case angewendet: Die für den Lebenszyklus der Black Soldier Fly relevanten Umweltbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO₂, Licht) wurden in technische Parameter übersetzt und mit Sensoren, Mikrocontroller, Regelkreisen und Aktoren erfasst und geregelt. Die Daten sind digital und über das Internet verfügbar, und die Box läuft über mehrere Generationsfolgen der Insekten stabil.
Dabei zeigte sich, dass das Prinzip nicht an die Fliege gebunden ist. Anforderungen aus einer Domäne lassen sich in Technik übersetzen und danach in Handlungen. RENUQUBE überträgt diesen Ansatz von einem einzelnen Anwendungsfall auf einen universellen, modularen Baukasten.
QUESTION Welches Problem löst der RENUQUBE?

Lassen sich Maschinen und Umweltsituationen mit einer erweiterbaren Hardware-Basis erfassen und die Daten in konkrete Handlungen für den Kunden übersetzen? RENUQUBE beantwortet das mit einem System aus drei Teilen: dem modularen IoT-Würfel, der Auswertung der Daten und der Begleitung beim Einsatz. Dahinter stehen mehrere Aufgaben:
die Fragestellung des Kunden klären, die relevanten Messgrößen bestimmen, Sensorik konfigurieren, Daten auswerten, Maßnahmen ableiten und ihre Wirkung prüfen.
Mit RENUQUBE läuft der Weg von der Frage über die Messung bis zur Maßnahme in einem Zug ab.
OBSERVATION Worauf kommt es an?
Maschinen und Umgebungen lassen sich nicht über eine einzelne Größe beschreiben. Ein Stoß zeigt sich zum Beispiel erst im Zusammenspiel aus Beschleunigungsmuster, Position und Zeit. Dazu kommen praktische Anforderungen: Das Gerät muss ohne Eingriff in die Steuerung nachrüstbar sein, die Stromversorgung unterscheidet sich je Einsatz, und Funkabdeckung und Ortung sind nicht überall gegeben.
Noch wichtiger: Kein Gerät löst ein Problem allein. Daten wirken erst, wenn sie im Betrieb verstanden und in Handlungen übersetzt werden. Technik, Prozesse und Menschen hängen zusammen. Ein Unfallschwerpunkt kann an Fahrwegen, Beleuchtung, Zeitdruck oder Schulung liegen, nicht nur an einem einzelnen Fahrer.
Das ist ein systemisches Problem: Wie erfasst man ein System, ohne es auf eine Größe zu reduzieren, und wie kommt man von den Daten zur Wirkung? RENUQUBE beantwortet das mit einem Standard-Kern, steckbaren Modulen und der Begleitung des Kunden durch den gesamten Kreis.
DATA Was wird gemessen?
Standard im Core-Modul: Beschleunigung und Drehrate (IMU), Temperatur, Position und Uhrzeit (GNSS).
Optional: ein High-g-Sensor (z. B. ADXL375, bis ±200 g) für harte Stöße.
Über Erweiterungsmodule: Vibration, Klima und Luftqualität, Stromaufnahme, Fahrzeug- und Maschinendaten per CAN oder RS485, digitale Eingänge und BLE- oder UWB-Ortung in Hallen.
Kontextdaten des Kunden: Sofern der Kunde sie bereitstellt, fließen etwa Schichtpläne, Wartungsprotokolle oder Auftragsdaten in die Auswertung ein.
Ereignisse gehen mit Zeitstempel, Position und Geräte-ID per WLAN, optional per Mobilfunk, an einen Server. Ein lokaler Ringpuffer sichert die Daten bei Funkausfall.
DATA AVAILABILITY
Aus Entwicklung und Tests liegen [Umfang der Messreihen und Auswertungen ergänzen] vor. Auf der Website zeigen wir nur eine Auswahl, die für das Verständnis relevant ist. Weitere Informationen auf Anfrage.
HYPOTHESIS Was ist die Grundidee?
Wenn ein Standard-Kern (ESP32-S3 mit IMU, Temperatur und GNSS) mit einer definierten Bus-Schnittstelle und automatischer Modulerkennung kombiniert wird, lässt sich aus demselben Baukasten für jeden Anwendungsfall ein Erfassungssystem konfigurieren. Wenn Einsatz und Auswertung zusätzlich als Regelkreis um den Kunden geführt werden, entstehen aus Messwerten Erkenntnisse, aus Erkenntnissen Maßnahmen und aus Maßnahmen messbare Wirkung. Aus einer Maschine oder Umweltsituation wird eine Größe, die sich erfassen, verstehen und gezielt verbessern lässt.
EXPERIMENT Wie funktioniert der RENUQUBE?
Das System verbindet:
Sensoren → ESP32-S3 → Vorverarbeitung und Ereigniserkennung → WLAN oder Mobilfunk → Server und Datenbank → Auswertung → Handlung.
Aktoren wie Relais, Summer oder LED wirken zurück.

Aufbau
Core-Modul: immer oben, damit GNSS und Funk freie Sicht haben.
Stack-Bus: Der Steckverbinder führt Versorgung, I²C, SPI mit einer Chip-Select-Leitung je Slot, UART, CAN-Signale, Interrupt und Reset. Jedes Modul trägt einen EEPROM mit Typ, Version und Kalibrierdaten und wird automatisch erkannt. Es gibt vier Slots.
Power-Modul: Weitbereichs-DC/DC mit Verpol- und Überspannungsschutz plus Pufferspeicher.
Erweiterungsmodule: Mobilfunk, CAN/RS485, digitale Ein- und Ausgänge, Klima, Strom, Ortung, SD-Karte.
Gehäuse
Die Platinen messen ca. 60 × 60 mm, die Grundfläche beträgt ca. 70 × 70 mm, jede Ebene baut ca. 15 mm hoch. Zwei Erweiterungen ergeben einen Würfel von rund 75 mm Kantenlänge.
Jedes Modul sitzt in einem eigenen Ring. Die Ringe dichten mit O-Ringen ab und werden von vier M3-Zugankern zusammengehalten. Ringvarianten gibt es geschlossen, mit M12-Buchse, mit Klimamembran und mit Lichtleiter.
Der Deckel besteht aus funkdurchlässigem Polycarbonat.
Absicherung
Funktionstests im Labor: Kommunikation zwischen Sensoren und Mikrocontroller, Messwerte gegen Referenzen, Achsenkalibrierung über den Schwerkraftvektor.
Danach Feldtests im realen Einsatz.
SERVICE Wie kommt der Kunde vom Datum zur Handlung?
Wir liefern nicht nur den RENUQUBE, wir begleiten den Kunden durch einen Regelkreis:
Verstehen: Gemeinsam klären wir Problem, Ziele und Kennzahlen, die Datenlage und die Beteiligten, auch Datenschutz und Betriebsrat.
Konfigurieren: Wir wählen die Module, legen Schwellwerte und Ereignisse fest und kalibrieren das System auf die Anwendung.
Einsetzen: Wir installieren die Geräte und nehmen sie in Betrieb. Bei Bedarf binden wir sie an vorhandene IT und Datenquellen an.
Auswerten: Wir bereiten die Daten auf, erkennen Muster und Ursachen und stellen sie in Dashboards und Berichten dar.
Handeln: Wir übersetzen die Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen, Alarme und Abläufe. Wir schulen die Beteiligten und begleiten die Umsetzung.
Wirkung prüfen: Wir messen, ob die Maßnahme wirkt, und justieren nach. Der Kreis beginnt von vorn.
Ein Beispiel aus der Intralogistik: Der RENUQUBE erfasst Stöße mit Position. Die Auswertung zeigt einen Unfallschwerpunkt an einer Kreuzung. Die Maßnahme ändert Fahrweg und Beschilderung. Die nächste Messung zeigt, ob die Vorfälle sinken.
RESULT Was leistet der RENUQUBE?
RENUQUBE erfasst Maschinen- und Umweltdaten robust und standardisiert und lässt sich ohne Löten um Sensoren und Aktoren erweitern. Die Daten liegen zentral in einer Datenbank vor. Auf ihrer Grundlage erhält der Kunde konkrete Handlungsempfehlungen und kann ihre Wirkung nachvollziehen. Die Anwendung bestimmen Modulwahl, Firmware und Auswertung, nicht neue Hardware.
Kenndaten: [Schutzart und Zulassungen nach Prüfung ergänzen]
Datenschutz ist Teil des Konzepts: Die Auswertung kann rein maschinen- oder fahrzeugbezogen erfolgen. Personenbezogene Auswertungen erfolgen nur in Abstimmung mit DSGVO und Betriebsrat.
APPLICATION Wofür wird der RENUQUBE eingesetzt?
Der Anwendungsfall bleibt bewusst offen. RENUQUBE macht aus einer Maschine oder Umgebung eine technisch zugängliche Datenquelle. Aus den Daten entstehen Handlungen, zum Beispiel:
Flurförderzeuge und mobile Maschinen: Stoß- und Unfallerkennung mit Position, Betriebsstunden, Auslastung. Handlung: Unfallschwerpunkte entschärfen, Wartung nach Nutzung planen.
Baumaschinen und Nutzfahrzeuge: Ortung, Bewegungsalarm, Nutzungsdaten über CAN. Handlung: Geräte besser einsetzen und vor Diebstahl schützen.
Zustandsüberwachung von Anlagen: Vibration, Temperatur und Stromaufnahme an Motoren, Pumpen und Lüftern. Handlung: Wartung vorausschauend ansetzen, Ausfälle vermeiden.
Transportüberwachung: Schock, Temperatur und Feuchte mit Ortung, etwa in der Kühlkette. Handlung: Schadensursachen im Transport finden und abstellen.
Umwelt- und Raummonitoring: Klima, Luftqualität und Lärm in Hallen, Lagern und Gewächshäusern. Handlung: Lüftung und Klimatisierung bedarfsgerecht steuern.
Kontrollierte biologische Umgebungen: Regelung von Temperatur, Feuchte, CO₂ und Licht, etwa in Zuchtanlagen. Handlung: Zuchtprozesse reproduzierbar machen.
Energie und Infrastruktur: Überwachung von Solaranlagen, Schaltschränken und Ladestationen. Handlung: Störungen früh erkennen, Erträge und Verfügbarkeit sichern.
Bildung und Forschung: Sensoren, Aktoren und Mikrocontroller zum Experimentieren, mit standardisierten und vergleichbaren Daten.
KNOWLEDGE Was steckt dahinter?
Nicht der Würfel ist die eigentliche Geschichte. RENUQUBE zeigt, wie Anforderungen aus einer Domäne, der Maschine oder der Umwelt, in eine andere, die Technik, und von dort in Handlungen übersetzt werden können.
Aus:
Bewegung · Position · Temperatur · Vibration · Klimawerden: Sensoren · Schwellwerte · Ereigniserkennung · Daten · Erkenntnisse · Maßnahmen.
Und daraus entsteht ein Regelkreis, in dem der Kunde sein System kontinuierlich versteht und verbessert.
TRANSFER Wo lässt sich das Prinzip noch einsetzen?
Das Prinzip ist weder auf Fahrzeuge noch auf eine Branche beschränkt. Überall, wo sich ein Problem über Messgrößen beschreiben lässt und Daten in Handlungen münden sollen, kann derselbe Baukasten samt Begleitung eingesetzt werden. Denkbar ist auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen bei der Weiterentwicklung der Module und der Auswertungsmethoden.
Zwei Hinweise zur Formulierung: Ich habe den Text im Präsens geschrieben, aber keine Messergebnisse, Zulassungen oder Kundenreferenzen erfunden. Dafür stehen eckige Klammern zum Ausfüllen. Die Maße und die Beschreibung der Ringdichtung stammen aus meinem Konzept und müssen zum tatsächlichen Design passen. Die offenen Punkte aus dem vorigen Entwurf (Steckverbinder, GNSS-Nachfolgemodul, CE-Prüfung) habe ich aus dem Text genommen. Sie sind technisch weiterhin zu klären, bevor du das Produkt als fertig bezeichnest.
QUESTION Welches Problem löst der RENUQUBE?

Lassen sich Maschinen und Umweltsituationen mit einer erweiterbaren Hardware-Basis erfassen und die Daten in konkrete Handlungen für den Kunden übersetzen? RENUQUBE beantwortet das mit einem System aus drei Teilen: dem modularen IoT-Würfel, der Auswertung der Daten und der Begleitung beim Einsatz. Dahinter stehen mehrere Aufgaben: die Fragestellung des Kunden klären, die relevanten Messgrößen bestimmen, Sensorik konfigurieren, Daten auswerten, Maßnahmen ableiten und ihre Wirkung prüfen.
Mit RENUQUBE läuft der Weg von der Frage über die Messung bis zur Maßnahme in einem Zug ab.
OBSERVATION Worauf kommt es an?
Maschinen und Umgebungen lassen sich nicht über eine einzelne Größe beschreiben. Ein Stoß zeigt sich zum Beispiel erst im Zusammenspiel aus Beschleunigungsmuster, Position und Zeit. Dazu kommen praktische Anforderungen: Das Gerät muss ohne Eingriff in die Steuerung nachrüstbar sein, die Stromversorgung unterscheidet sich je Einsatz, und Funkabdeckung und Ortung sind nicht überall gegeben.
Noch wichtiger: Kein Gerät löst ein Problem allein. Daten wirken erst, wenn sie im Betrieb verstanden und in Handlungen übersetzt werden. Technik, Prozesse und Menschen hängen zusammen. Ein Unfallschwerpunkt kann an Fahrwegen, Beleuchtung, Zeitdruck oder Schulung liegen, nicht nur an einem einzelnen Fahrer.
Das ist ein systemisches Problem: Wie erfasst man ein System, ohne es auf eine Größe zu reduzieren, und wie kommt man von den Daten zur Wirkung? RENUQUBE beantwortet das mit einem Standard-Kern, steckbaren Modulen und der Begleitung des Kunden durch den gesamten Kreis.
DATA Was wird gemessen?
Standard im Core-Modul: Beschleunigung und Drehrate (IMU), Temperatur, Position und Uhrzeit (GNSS).
Optional: ein High-g-Sensor (z. B. ADXL375, bis ±200 g) für harte Stöße.
Über Erweiterungsmodule: Vibration, Klima und Luftqualität, Stromaufnahme, Fahrzeug- und Maschinendaten per CAN oder RS485, digitale Eingänge und BLE- oder UWB-Ortung in Hallen.
Kontextdaten des Kunden: Sofern der Kunde sie bereitstellt, fließen etwa Schichtpläne, Wartungsprotokolle oder Auftragsdaten in die Auswertung ein.
Ereignisse gehen mit Zeitstempel, Position und Geräte-ID per WLAN, optional per Mobilfunk, an einen Server. Ein lokaler Ringpuffer sichert die Daten bei Funkausfall.
DATA AVAILABILITY
Aus Entwicklung und Tests liegen [Umfang der Messreihen und Auswertungen ergänzen] vor. Auf der Website zeigen wir nur eine Auswahl, die für das Verständnis relevant ist. Weitere Informationen auf Anfrage.
HYPOTHESIS Was ist die Grundidee?
Wenn ein Standard-Kern (ESP32-S3 mit IMU, Temperatur und GNSS) mit einer definierten Bus-Schnittstelle und automatischer Modulerkennung kombiniert wird, lässt sich aus demselben Baukasten für jeden Anwendungsfall ein Erfassungssystem konfigurieren. Wenn Einsatz und Auswertung zusätzlich als Regelkreis um den Kunden geführt werden, entstehen aus Messwerten Erkenntnisse, aus Erkenntnissen Maßnahmen und aus Maßnahmen messbare Wirkung. Aus einer Maschine oder Umweltsituation wird eine Größe, die sich erfassen, verstehen und gezielt verbessern lässt.
EXPERIMENT Wie funktioniert der RENUQUBE?
Das System verbindet:
Sensoren → ESP32-S3 → Vorverarbeitung und Ereigniserkennung → WLAN oder Mobilfunk → Server und Datenbank → Auswertung → Handlung.
Aktoren wie Relais, Summer oder LED wirken zurück.
Aufbau
Core-Modul: immer oben, damit GNSS und Funk freie Sicht haben.
Stack-Bus: Der Steckverbinder führt Versorgung, I²C, SPI mit einer Chip-Select-Leitung je Slot, UART, CAN-Signale, Interrupt und Reset. Jedes Modul trägt einen EEPROM mit Typ, Version und Kalibrierdaten und wird automatisch erkannt. Es gibt vier Slots.
Power-Modul: Weitbereichs-DC/DC mit Verpol- und Überspannungsschutz plus Pufferspeicher.
Erweiterungsmodule: Mobilfunk, CAN/RS485, digitale Ein- und Ausgänge, Klima, Strom, Ortung, SD-Karte.
Gehäuse
Die Platinen messen ca. 60 × 60 mm, die Grundfläche beträgt ca. 70 × 70 mm, jede Ebene baut ca. 15 mm hoch. Zwei Erweiterungen ergeben einen Würfel von rund 75 mm Kantenlänge.
Jedes Modul sitzt in einem eigenen Ring. Die Ringe dichten mit O-Ringen ab und werden von vier M3-Zugankern zusammengehalten. Ringvarianten gibt es geschlossen, mit M12-Buchse, mit Klimamembran und mit Lichtleiter.
Der Deckel besteht aus funkdurchlässigem Polycarbonat.
Absicherung
Funktionstests im Labor: Kommunikation zwischen Sensoren und Mikrocontroller, Messwerte gegen Referenzen, Achsenkalibrierung über den Schwerkraftvektor.
Danach Feldtests im realen Einsatz.
SERVICE Wie kommt der Kunde vom Datum zur Handlung?
Wir liefern nicht nur den RENUQUBE, wir begleiten den Kunden durch einen Regelkreis:
Verstehen: Gemeinsam klären wir Problem, Ziele und Kennzahlen, die Datenlage und die Beteiligten, auch Datenschutz und Betriebsrat.
Konfigurieren: Wir wählen die Module, legen Schwellwerte und Ereignisse fest und kalibrieren das System auf die Anwendung.
Einsetzen: Wir installieren die Geräte und nehmen sie in Betrieb. Bei Bedarf binden wir sie an vorhandene IT und Datenquellen an.
Auswerten: Wir bereiten die Daten auf, erkennen Muster und Ursachen und stellen sie in Dashboards und Berichten dar.
Handeln: Wir übersetzen die Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen, Alarme und Abläufe. Wir schulen die Beteiligten und begleiten die Umsetzung.
Wirkung prüfen: Wir messen, ob die Maßnahme wirkt, und justieren nach. Der Kreis beginnt von vorn.
Ein Beispiel aus der Intralogistik: Der RENUQUBE erfasst Stöße mit Position. Die Auswertung zeigt einen Unfallschwerpunkt an einer Kreuzung. Die Maßnahme ändert Fahrweg und Beschilderung. Die nächste Messung zeigt, ob die Vorfälle sinken.
RESULT Was leistet der RENUQUBE?
RENUQUBE erfasst Maschinen- und Umweltdaten robust und standardisiert und lässt sich ohne Löten um Sensoren und Aktoren erweitern. Die Daten liegen zentral in einer Datenbank vor. Auf ihrer Grundlage erhält der Kunde konkrete Handlungsempfehlungen und kann ihre Wirkung nachvollziehen. Die Anwendung bestimmen Modulwahl, Firmware und Auswertung, nicht neue Hardware.
Kenndaten: [Schutzart und Zulassungen nach Prüfung ergänzen]
Datenschutz ist Teil des Konzepts: Die Auswertung kann rein maschinen- oder fahrzeugbezogen erfolgen. Personenbezogene Auswertungen erfolgen nur in Abstimmung mit DSGVO und Betriebsrat.
APPLICATION Wofür wird der RENUQUBE eingesetzt?
Der Anwendungsfall bleibt bewusst offen. RENUQUBE macht aus einer Maschine oder Umgebung eine technisch zugängliche Datenquelle. Aus den Daten entstehen Handlungen, zum Beispiel:
Flurförderzeuge und mobile Maschinen: Stoß- und Unfallerkennung mit Position, Betriebsstunden, Auslastung. Handlung: Unfallschwerpunkte entschärfen, Wartung nach Nutzung planen.
Baumaschinen und Nutzfahrzeuge: Ortung, Bewegungsalarm, Nutzungsdaten über CAN. Handlung: Geräte besser einsetzen und vor Diebstahl schützen.
Zustandsüberwachung von Anlagen: Vibration, Temperatur und Stromaufnahme an Motoren, Pumpen und Lüftern. Handlung: Wartung vorausschauend ansetzen, Ausfälle vermeiden.
Transportüberwachung: Schock, Temperatur und Feuchte mit Ortung, etwa in der Kühlkette. Handlung: Schadensursachen im Transport finden und abstellen.
Umwelt- und Raummonitoring: Klima, Luftqualität und Lärm in Hallen, Lagern und Gewächshäusern. Handlung: Lüftung und Klimatisierung bedarfsgerecht steuern.
Kontrollierte biologische Umgebungen: Regelung von Temperatur, Feuchte, CO₂ und Licht, etwa in Zuchtanlagen. Handlung: Zuchtprozesse reproduzierbar machen.
Energie und Infrastruktur: Überwachung von Solaranlagen, Schaltschränken und Ladestationen. Handlung: Störungen früh erkennen, Erträge und Verfügbarkeit sichern.
Bildung und Forschung: Sensoren, Aktoren und Mikrocontroller zum Experimentieren, mit standardisierten und vergleichbaren Daten.
KNOWLEDGE Was steckt dahinter?
Nicht der Würfel ist die eigentliche Geschichte. RENUQUBE zeigt, wie Anforderungen aus einer Domäne, der Maschine oder der Umwelt, in eine andere, die Technik, und von dort in Handlungen übersetzt werden können.
Aus:
Bewegung · Position · Temperatur · Vibration · Klimawerden: Sensoren · Schwellwerte · Ereigniserkennung · Daten · Erkenntnisse · Maßnahmen.
Und daraus entsteht ein Regelkreis, in dem der Kunde sein System kontinuierlich versteht und verbessert.
TRANSFER Wo lässt sich das Prinzip noch einsetzen?
Das Prinzip ist weder auf Fahrzeuge noch auf eine Branche beschränkt. Überall, wo sich ein Problem über Messgrößen beschreiben lässt und Daten in Handlungen münden sollen, kann derselbe Baukasten samt Begleitung eingesetzt werden. Denkbar ist auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen bei der Weiterentwicklung der Module und der Auswertungsmethoden.
Zwei Hinweise zur Formulierung: Ich habe den Text im Präsens geschrieben, aber keine Messergebnisse, Zulassungen oder Kundenreferenzen erfunden. Dafür stehen eckige Klammern zum Ausfüllen. Die Maße und die Beschreibung der Ringdichtung stammen aus meinem Konzept und müssen zum tatsächlichen Design passen. Die offenen Punkte aus dem vorigen Entwurf (Steckverbinder, GNSS-Nachfolgemodul, CE-Prüfung) habe ich aus dem Text genommen. Sie sind technisch weiterhin zu klären, bevor du das Produkt als fertig bezeichnest.
Vielleicht beginnt das nächste Problem mit einer Frage.
Nicht jedes Problem ist bereits vollständig beschrieben. Und nicht für jedes existiert schon eine offensichtliche Lösung.
Wenn Sie vor einer technischen oder systemischen Fragestellung stehen, bei der genau das der Fall ist, kann sie ein interessanter Ausgangspunkt sein.



